Gruppenfoto der Teilnehmer des 1. Lehrgangs der Gesundheitslotsen 2019
Bildquelle: Gesundheitsamt Stuttgart

Das Projekt „Gesundheitslotsen für Migrantinnen und Migranten in Stuttgart“ zielt darauf ab, dass gut integrierte Migrantinnen und Migranten zu sogenannten Gesundheitslotsen ausgebildet werden, um ihre Landsleute an Themen zur Prävention und Gesundheitsförderung heranzuführen und über das deutsche Gesundheitssystem zu informieren. 45% der Stuttgarter Einwohner/innen haben einen Migrationshintergrund und stammen aus insgesamt 180 verschiedenen Nationen. So unterschiedlich wie die Herkunft der Menschen in Stuttgart ist, so unterschiedlich sind auch die Einstellungen zum Thema Gesundheit und Krankheit und das Wissen über das Gesundheitssystem. Studien zur Gesundheit von Migrantinnen und Migranten in Deutschland weisen einen Zusammenhang zwischen dem Migrationsstatus und der gesundheitlichen Lage im Sinne eines schlechteren allgemeinen Gesundheitszustands auf.

Die Durchführung des Projektes erfolgt in Zusammenarbeit mit allen für die Zielgruppe relevanten Ämtern und Institutionen in Stuttgart, wie beispielsweise die Abteilung Integrationspolitik, Migrantenvereine und viele weitere mehr. Das bereits existierende Netzwerk soll gemeinsam mit den allen am Projekt Beteiligten weiterentwickelt werden. Besonders am Projekt ist, dass sowohl die Lotsen als auch die Zielgruppe im Sinne der Partizipation in die Entwicklung des Projektes eingebunden werden. Hierzu zählen sowohl die Auswahl der relevanten Themen als auch die Weiterentwicklung und Anpassung von Materialien mit dem Ziel, die individuellen Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen adressatengerecht zu bedienen.

Schauen Sie sich für weitere Einblicke zum Projekt den Jubiläumsfilm der Stiftung auf der Startseite an.