Maßnahmen zur Förderung der seelischen Gesundheit

Ziel des Projekts ist es, die seelische Gesundheit junger Menschen nachhaltig zu stärken und ihre Gesundheitskompetenz zu fördern. Im Fokus stehen insbesondere 10- bis 18-Jährige im ländlichen Raum, aus einkommensschwachen Familien sowie diejenigen, die während der Corona-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt waren.

In enger Zusammenarbeit mit Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Schulen im ländlichen Raum, der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie weiteren Partnerinnen und Partnern werden gemeinsam mit Jugendlichen partizipative Mikroprojekte entwickelt und umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise Resilienztage, Podcastformate oder Planspiele. Die Projekte werden kontinuierlich von externen Koordinationsgruppen begleitet und fachlich abgestimmt. Jugendliche sind aktiv in diese Gremien eingebunden, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen partizipativ und bedarfsorientiert gestaltet werden.
Die Mikroprojekte fördern Selbstwirksamkeit, stärken Resilienz und Empowerment und tragen dazu bei, nachhaltige Angebote im ländlichen Raum zu etablieren. Gleichzeitig verbessern sie den Zugang zu gesundheitsfördernden Strukturen und Unterstützungsangeboten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, präventive und kurative Angebote sichtbar zu machen und Hemmschwellen beim Zugang zu Unterstützungsleistungen abzubauen, indem Jugendliche für das Thema seelische Gesundheit sensibilisiert werden. Zudem werden nachhaltige Strukturen geschaffen, die die Teilhabe junger Menschen stärken und die langfristige Förderung der seelischen Gesundheit sichern.

Im Rahmen des Projekts entstehen Materialien, Produkte, Maßnahmen und Initiativen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben und im Kontext des Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO) weitergeführt sowie weiterentwickelt werden.

Mit „Nicht lost, sondern gemeinsam stark“ leistet das PNO einen wichtigen Beitrag dazu, dass alle Jugendlichen im Ortenaukreis – insbesondere junge Menschen mit erhöhten Belastungsfaktoren – seelisch gesund aufwachsen und gestärkt in ihre Zukunft gehen können.

Kontakt

Eva Jakubowski
Zentrale Präventionsbeauftragte für den Bereich Jugend
Amt für Soziale und Psychologische Dienste
Sachgebiet Kommunale Präventionsstrategie
Lange Straße 51
77652 Offenburg
+49 781 805 6350
Eva.Jakubowski@Ortenaukreis.de